Wir wollen alle das gleiche für unsere Kinder – wir wollen das sie Glücklich und Gesund sind und positive Erfahrungen im Leben haben. Jedoch können von Eltern oder Betreuern ihre Meinung über Essen und ihren eigenen Körper auf Kinder übertragen werden.

Wenn man sich genau überlegt wie oft unter Erwachsenen Kommentare im Gespräch über Diät oder Gewicht fallen, ist es kein Zufall das die Kinder es aufschnappen. Sie sind wie ein Schwamm: sie nehmen alles auf und fangen an dieses Verhalten oder diese Meinung zu übernehmen. Unbewusste Handbewegungen am eigenen Körper oder die Bekleidung zupfen die einem zu eng geworden ist können unbewusst an Kinder weiter übergeben werden. Es ist bei vielen Menschen der Fall das sie Tag für Tag mit ihrem eigenen Körper kämpfen, dass sie mit ihrem eigenen Körper unzufrieden sind. Auch wenn diese Meinung über sich selbst nicht ausgesprochen wird, kann es passieren, dass die Kinder trotzdem eine ähnlich Haltung adoptieren.

Es wäre wichtig zu Akzeptieren, dass Kommentare über Eigenschaften vom Körper oder Gewicht bei Kindern komplett wegzulassen sind, egal in welchem Alter. Oft meint man nichts dabei, es sind unschuldige aussagen die aber nicht hilfreich sind, oder eventuell auch verletzend wirken können. Ein Körper ändert sich sehr stark über die Dauer von einem Leben. Es können aber Kleinigkeiten die über einem als Kind gesagt wurden „hängen bleiben“ sodass jemand ein Lebenlang selbstkritisch über ein Körperteil bleibt.

Eine Studie von Birch und Fisher (1998) zeigte ein verändertes Sätigungsgefühl in Kindern die sehr stark von ihren Eltern in Bezug auf die Menge und Auswahl von Speisen kontrolliert werden. Dadurch das Eltern der Meinung sind, das das Kind über diese Entscheidungen hilfe braucht, sind oft solche anstösse gut gemeint. Leider verlernt aber das Kind somit diese Fähigkeit über diese wichtige selbst kontrolle. Kinder bei denen diese selbst regulierende Verhalten fehlen zeigen höhere Körperfettanteil in Vergleich zu Kindern die selbst regulieren konnten. Daher verursachen die externen kontrollen von Eltern einen indirekten Einfluss auf Übergewichtigket.

Manchmal passiert es das die Mahlzeiten zu schwierigen Themen innerhalb Familien werden. Kinder sollten ohne Zwang beim Tisch selbst entscheiden können was gegessen wird. Weiter haben Ergebnisse von Mitchell et al. (2013) gezeigt das viel stress bei den Mahlzeiten eine schädliche Wirkung auf beide das Kind und die Eltern haben kann. Da Eltern einen grossen Einfluss über was, wann, wie viel Essen angeboten wird, können diese Schwierigkeiten oft durch verbesserte Erkenntnis von Eltern vermieden werden.

Referenzen:

Birch, Leann L., and Jennifer O. Fisher. „Development of eating behaviors among children and adolescents.“ Pediatrics 101.Supplement 2 (1998): 539-549.

Mitchell, Gemma L., et al. „Parental influences on children’s eating behaviour and characteristics of successful parent-focussed interventions.“ Appetite 60 (2013): 85-94.

Hood, Maggie Y., et al. „Parental eating attitudes and the development of obesity in children. The Framingham Children’s Study.“ International journal of obesity 24.10 (2000): 1319.

By |2019-02-12T21:54:27+00:0026.Januar 2018|Allgemein, Blog|0 Kommentare

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