Wir sind dabei in vollen Zügen das Jahr 2018 abzuschließen. Es war im Großen und Ganzen ein gutes Jahr. Im Jänner wurde meine Tochter 4 Jahre alt – ich habe die Torten Fotos hier gepostet. Dann bin ich noch 1 Woche nach Kalifornien zu meinen Freundinnen geflogen und habe kräftig Sonne getankt.

Ich habe gleich nach der Reise in Wien wieder 20 Stunden die Woche zu arbeiten angefangen. Es war aber ein holpriger Beginn da ich gleich in der ersten Woche von einem großen Krankheitsausbruch Vollzeit beschäftigt wurde – und zugleich haben wir unsere liebe französische Bulldogge (Kiwi) wegen schwerer Herzinsuffizienz verloren. Sie fehlt mir immer noch! Ich bin einfach der Meinung, dass ein Hund zum Leben dazugehört. Sie war unser erstes (vier beiniges) Kind und Familienmitglied. Wir sind schon seit dem Herbst auf der Suche nach einem neuen Hund, aber es ist nicht leicht da wir uns nicht ganz sicher sind was wir genau wollen. Die Kinder fragen auch schon öfter nach einem Haustier. Dabei kommen Vorschläge sowie Schlangen, Hasen, Fische, Katzen, Hunde. Es ist mein Vorsatz für 2019, dass wir hoffentlich doch dann einen Hund finden. Oder besser gesagt, er soll uns aussuchen.

Im Februar haben wir eine Woche Ski Urlaub gemacht und ich war beeindruckt wie schnell meine Tochter gelernt hat. Sie hat wirklich ein Bewegungstalent. Egal mit welcher Sport-Art sie in Kontakt kommt!

März war dafür nicht so toll – ich habe fast 2 Wochen Pflegeurlaub gebraucht, weil wir die erste Woche einen Magen-Darm-Virus hatten und in der zweiten Woche eine fürchterliche Verkühlung. Es erwischt ja immer dann die komplette Familie – inklusive den Großeltern. Und von den Bergen von Wäsche werde ich euch auch nichts erzählen. Der Wahnsinn!

Mein Sohn (16 Monate) ist von der Größe 86 in die 92er Sachen hineingewachsen – er ist riesig! Dafür hatte er nur 6 Zähne 🙂 was ganz in Ordnung ist, denn manchmal überkommt ihn eine Idee und er beißt richtig fest!  Zu Ostern haben wir unserer Tochter ein Fahrrad gekauft. Laura hat Ihrer Oma erzählt: „Ich habe heut ein Fahrrad bestellt, aber der Osterhase bringt’s.“ Dazu hat die Oma gesagt „Na wie schön, der Osterhase hat ja nicht gewusst wie groß du bist“ und Lauras Antwort darauf war super: „Jetzt weiß er es.“

Im April haben wir das Haus von meiner Mutter verkauft. Ich war sehr froh, weil es doch 450 km von uns entfernt war und niemand viel Zeit oder Nerven für das Projekt gehabt hat. Es war wirklich eine große Belastung und ich habe mich für die Familie, die es gekauft hat, wirklich gefreut. Die sind nach etlichen Jahren und großen Distanzen wieder zusammengekommen.  Dafür wurden dann aber mehrere Reisen nach Bayern geplant, um die letzten Dinge beim Haus von meiner Mutter zu erledigen. Es war eine Herkulesarbeit.

Die Kinder haben jeweils 1 Woche mit Oma und Opa in der Südsteiermark im Wohnwagen verbracht. Ich liebe diese Tradition, die unsere Familie hat. Ich finde die Südsteiermark einfach genial – das Essen und den Wein natürlich auch genauso! Es zieht uns einfach immer wieder dorthin.

Ende April habe ich auch begonnen regelmäßig mit einer Personaltrainerin und Yoga Basic-Kurs Sport zu machen. Ich habe mir einfach fest vorgenommen etwas für meine Kondition und gegen meinen Stress zu unternehmen. Ich kann auch stolz berichten, dass ich das sogar noch bis heute durchgezogen habe. Also mein Plan ist einmal pro Woche Training, einmal pro Woche Yoga und einmal pro Woche laufen oder Radfahren oder etwas anderes zu machen. Es gelingt mir oft nicht mehr als 1-2-mal pro Woche wirklich etwas zu schaffen aber immerhin das ist schon mal eine wesentliche Verbesserung zu vorher! Ich kann echt stolz sein.

Ende Mai waren wir eine Woche am Faakersee mit Freunden die auch 2 kleine Kinder im gleichen Alter haben. Es ist eine neue Tradition, die wir eingeführt haben, weil ich so wenig von den Seen in Österreich kenne. Ich finde diese Gegend wirklich spannend. Es gibt so viel zu sehen und zu tun! Im Juni habe ich meinen 37. Geburtstag gefeiert – mein Mann hat mir eine Key Lime Pie gemacht. Es war fabelhaft!

Im Juli sind wir mit Oma und Opa für 2 Wochen nach USA geflogen. Wir sind nach Boston geflogen und dann mit dem Auto nach Cape Cod. Es war wirklich einen der schönsten und lustigsten Urlaube für uns. Mein Schwager wohnt in der Umgebung von Boston und somit haben wir auch viel Zeit mit dem Onkel verbringen können. Ich vermisse den Seafood Market heute noch.

Über den August kann ich mich nur mehr an Wassermelone und Grillabende erinnern! Mein Vater ist eine Woche zu uns zu Besuch gekommen und hat mir riesig im Garten helfen können. Es war eine schöne Zeit. Meine Mutter hätte ihren 70. Geburtstag gefeiert. Ich habe zu ihrem Geburtstag ihr Lieblingsessen gemacht und bei ihrer Grabstelle eine Kerze angezündet. Ich habe mich in dieser Zeit auch mehr um meine Tante gekümmert den sie hat nach einer schweren OP und starken Gewichtsabnahme die letzten 2 Jahre etwas Unterstützung gebraucht. Wir haben ihr regelmäßig Essen gekocht und gebracht und mit kurzen treffen mit den Kindern bei Laune gehalten. Ich bin sehr beeindruckt wie stark sie ist und wie großartig sie ihre schwierige Situation gemeistert hat. Es war kein einfacher Weg, aber sie hat sich durch gezwungen.

Im September habe ich mich beschlossen meinen Vertrag mit meiner Arbeit einvernehmlich zu kündigen. Ich will mich selbständig machen! Es hat viel Mut gebraucht zu dieser Entscheidung zu kommen, aber ich weiß es ist für mich der richtige Weg. Ich habe noch bis Ende November gearbeitet und jetzt fokussiere ich mich auf Beerenxund! Ich freue mich riesig das ich mich zu diesem großen Schritt getraut habe. Es wird mächtig werden! Und nun – freue ich mich deshalb umso mehr auf 2019! Freiheit!

Alles Gute an Euch für das neue Jahr!